Lebendfutter, Futtertiere, Futter Tiere

Lebendfutter, Futtertiere und Zubehör für Terrarium, Bartagamen, Chamäleon, Reptilien, Spinnen, Vogelspinnen, Vögel, Chamäleon, Gecko, Weißbauchigel Futtertierversand, Zubehör und Insektenzucht
Wüstenterrarium im Selbstbau für Bartagamen Pogona vitticeps

Planung und Baubericht, auch für andere Wüstenbewohner geeignet.

Farbige Skizze zum neuen Terrarium: Maße: 250x70x96 cm, komplett aus 15 mm OSB-Platten , Deckel 4-teilig aus 12 mm Sperrholz, Floatglas 6 mm.

Skizze Wüstenterrarium

Ob nun am Computer oder per Stift und Papier erstellt, eine Skizze vermittelt die Raumverhältnisse und Aufteilung der Einrichtungsgegenstände sehr genau. Hiermit werden die Maße für den Holzzuschnitt berechnet und die Bestellung für den Glaser ermittelt.

Skizze für die Deckenelektrik von oben:

1.) UV-Spotstrahler 100-160 Watt

2.) Halogen Wärme-Spotstrahler 50-120 Watt (Silvana)

3.) Keramik Wärmestrahler 150 Watt

4.) Wärmefühler für Keramikstrahler (ThermoControl PRO II) und für Deckenlüfter

5.) Fühler für Luftfeuchtigkeit und Pflanzensprüher (HumidityControl II)

6.) Zwei elektrische Lüfter und Deckenbelüftung 65 x 25 cm

Die auf dem Markt befindlichen Licht- und Wärmequellen fürs Terrarium sind sehr vielfältig und sollten dem natürlichen Habitat der Pfleglinge, so gut als möglich, nachempfunden werden. UV-Bestrahlung muß für die meisten Terrarientiere berücksichtigt werden.

 

Damit die helle Wand hinter dem Terrarium nicht so kahl wirkt, habe ich mir ein paar "Dschungelbuch-Bäume" an die Rauhfasertapete gemalt. Die Vorzeichnung mit Bleistift skizziert und mit Abtönfarben ausgearbeitet.

 

Der Unterschrank ist aus 15 mm Fichtenholz-Brettern. Die offenen Fächer werden mit Schüben und Türen verkleidet.

 

Auf Maß zurechtgeschnittenes Lochgitter aus Aluminium wird mit Pattex Kraftkleber befestigt. Ein sehr feingezacktes Sägeblatt in der elektrischen Stichsäge erlaubt einen sauberen Schnitt am Alu-Lochblech. Mit den Schraubzwingen und dünnen Brettchen wird das Lüftungsgitter bis zur Trocknung des Klebers fixiert.

 

Die Kunststoffprofile in Doppel-U Form zur Führung der schiebbaren Scheiben wurden ebenfalls mit Patex eingeklebt. Die feststehenden Glasscheiben wurden mit Silikon in Winkel-Profilen befestigt.

 

Hier die vier Sperrholzdeckel mit den Ausschnitten für die zwei Lüfter und der ersten Verkabelung der Lampen.

 

Zwei Lüfter (230V) als Deckeneinbau, sollen im Sommer bei sehr hohen Temperaturen für Abkühlung sorgen. Ein elektronischer Temperaturschalter mit Relais (Conrad) steuert die Lüfter durch Temperaturvorwahl und Hysterese.

 

Das "Kontrollzentrum" bestehend aus HumidityControll II und ThermoControl Pro II. Das HumidityControll II überwacht die Luftfeuchtigkeit (digitaler Hygrostat). In der Ausbaustufe wird die Luftbefeuchtung durch automatisches Besprühen geregelt ( Tag/Nacht) und über die integrierte Zeitschaltuhr die Echtpflanzen gegossen.

 

Eine Unterkonstruktion für den getrockneten Ast (Rebstock) damit er frei in den Raum "wächst".Die Teilrückwände aus Styrodur/Styropor stehen nur Probe zwecks den Platzverhältnissen. Die Rückwand in fünf Teilen, lässt sich im Keller gut mit Fließenkleber, Farben und Mattlack bearbeiten und nach Fertigstellung mit wenig Acryl-Fugendichtmasse an der Terrarienrückwand befestigen.

 

Ein Kletterstamm aus Korkeiche soll in der Mitte des Terrariums befestigt. Der Hohlraum im Stamm wird verschlossen, damit kein Reptil sich darin verfängt bzw. nicht mehr aus eigener Kraft herausklettern kann. Zur Befestigung des Stamms wird ein Kantholz auf einer kleinen Sperrholzplattform festgeschraubt. Den Hohlraum im Stamm mit Bauschaum (1K) ausschäumen um einen festen Halt zu erreichen. Somit ist der Hohlraum im Stamm geschlossen und wird mit Holzspachtelmasse, Farbe und Acryllack kratzfest versiegelt.

 

Die Rückwände und Höhlen werden aus Styropor geschnitten und mit Holzleim verklebt. Mit Hilfe des Heißluftföns, lassen sich Vertiefungen und Strukturen sehr einfach gestalten. Mit eingefärbtem Fliesenkleber (Abtönfarbe) dreifach bepinselt und mehrmals mit Acryl-Klarlack versiegelt. Bei der vorletzten Versiegelung kann man Terrariensand mit aufstreuen. Der Sand ergibt eine schönere und abwechslungsreichere Optik und hinterlässt für die "Kletterkünstler" eine griffigere Oberfläche.

 

Hier die vorletzte Versiegelung an einer "künstlichen Höhle" mit Acryl-Klarlack matt, vor dem "Sandwerfen". Höhlen sind ausreichend für die Tiere einzuplanen, da sie die Bartagamen für die Winterruhe und als "Nachtlager" gerne aufsuchen.

 

Schlußversiegelung die nochmal einen Tag trocknen muss und die Oberfläche härtet. Der Glanz verschwindet beim Trocknen.

 

Die Vierergruppe (1.3) hält Einzug ins neue gemeinsame Terrarium :-)

 

 

 

 

 

 

 


 


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